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Aktuelle Informationen

„Eisenbahnneubaustrecke Dresden – Prag EVTZ“ stellt sich in Brüssel vor

EVTZ in Brüssel

Von links: Thomas Wobben (Europäischer Ausschuss der Regionen), Mathieu Grosch (Koordinator TEN-V-Kernnetzkorridor Orient/Östliches Mittelmeer), Martin Dulig (Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Petra Heldt (Direktorin EVTZ), Luboš Knížek (Tschechisches Verkehrsministerium), Mike Flügel (Deutsche Bahn)
(© Sächs. Verbindungsbüro Brüssel)

Am 19. Juni 2018 hat der Europäische Verbund zur Territorialen Zusammenarbeit (EVTZ) für die Eisenbahnneubaustrecke Dresden – Prag ein interessiertes Fachpublikum zu einer  Informationsveranstaltung nach Brüssel eingeladen. Der EVTZ wurde eigens für dieses deutsch-tschechische Infrastrukturvorhaben mit europäischer Dimension gegründet und wird die in diesem Jahr beginnenden Planungsarbeiten begleiten. Die Veranstaltung bot neben umfassenden Informationen zur Einordnung des Projekts in das transeuropäische Verkehrsnetz ebenfalls die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit europäischen Experten für Bahninfrastruktur.

In seiner Begrüßungsansprache verwies der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, auf die Bedeutung der Neubaustrecke für die sächsische Wirtschaft und für die Intensivierung der Beziehungen zur Tschechischen Republik unter anderem in den Bereichen des grenzüberschreitenden Ausbildungs- und Arbeitsmarkts sowie des Tourismus.

Mathieu Grosch, Koordinator des TEN-V-Kernnetzkorridors Orient/Östliches Mittelmeer, betonte die Schaffung neuer Kapazitäten für Güterzüge sowie die Beseitigung des bestehenden Engpasses im Bahnverkehr zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik. Daher soll das Vorhaben seitens der EU künftig prioritär unterstützt werden. Gleichzeitig empfahl er einen zügigen Planungsprozess, um in den Genuss europäischer Fördermittel aus dem CEF-Programm zu kommen.

Luboš Knížek vom Tschechischen Verkehrsministerium erläuterte die Zusammenarbeit mit den deutschen Partnern bei der Planung des grenzüberschreitenden Streckenabschnitts zwischen Heidenau und Ustí nad Labem sowie die  laufende Machbarkeitsstudie für die daran anschließende Streckenführung nach Prag. Beide Vorhaben sind Bestandteil der Konzeption für ein Hochgeschwindigkeits-Bahnnetz in der Tschechischen Republik.

Mike Flügel informierte als Vertreter der Deutschen Bahn über die aktuellen Schritte bis zur Aufnahme des Planungsprozesses für die grenzüberschreitende Strecke mit dem ca. 26 km langen Erzgebirgstunnel. Die DB AG wird die Tunnelstrecke in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Infrastrukturbetreiber SŽDC nach deutschem Regelwerk planen. Grundlage ist die im Rahmen des TEN-V-Programms der EU geförderte Planungsstudie aus dem Jahr 2015. Der Beginn des Raumordnungsverfahrens ist für Ende 2018 vorgesehen.

Die Direktorin des EVTZ, Petra Heldt, erklärte in Ihrem Vortrag, wie sich ihre Institution - zu der neben dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik auch die beiden Gebietskörperschaften im Einzugsgebiet der Grenzstrecke gehören – in die begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie in die Abstimmung zwischen regionalen Behörden und den Planern einbringen will. Es handelt sich um den ersten sächsisch-tschechischen Verbund dieser Art.

Der EVTZ für die Neubaustrecke Dresden-Prag ist nach Ansicht von Thomas Wobben, Direktor beim Europäischen Ausschuss der Regionen, ein gutes Beispiel, wie dieses Instrument der territorialen Zusammenarbeit für das Zusammenwachsen von Grenzregionen genutzt werden kann. Insgesamt gibt es derzeit europaweit rund 70 EVTZ-Kooperationen.

„TEN-T Days 2018“ in Ljubljana

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc beim Besuch des EVTZ-Standes

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc beim Besuch des EVTZ-Standes
(© SMWA)

25.04.2018

Vom 25. bis 27.04.2018 fanden die TEN-V Tage in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana statt. Die geplante Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag wurde vom 2016 hierfür gegründeten Europäischen Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) mit einem Stand im Ausstellungsbereich präsentiert. Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und des Tschechischen Verkehrsministeriums informierten gemeinsam über den aktuellen Stand der Planungen sowie über die begleitenden Untersuchungen zu erwartenden verkehrlichen und sozioökonomischen Effekte des Infrastrukturvorhabens.

Ausstellungseröffnung in Pirna

Ausstellung NBS in Pirna

(© Landratsamt Pirna, Pressestelle)

23.11.2017

Im Foyer des Landratsamtes in Pirna informiert eine Ausstellung über die geplante Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden – Prag. Sie wurde am 23. November 2017 von Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Hubertus Schröder, Leiter des für Strategie und Planung, Eisenbahnen und Transeuropäische Verkehrsnetze zuständigen Referats im Sächsischen Wirtschaftsministerium eröffnet. Die Ausstellung wird bis etwas Ende Februar 2018 für Besucher offen sein. 

Absichtserklärung zu neuer Bahntrasse Dresden - Prag

26.08.2017

„Die Eisenbahn-Neubaustrecke von Dresden nach Prag kommt" 

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und sein tschechischer Amtskollege Dan Tok haben am Freitag in Karlsbad eine Absichtserklärung für den Bau unterzeichnet. Die Strecke wird somit nun im „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans ausgewiesen. 

 

Die Vollständige Pressemeldung dazu finden sie unter:

Bund nimmt Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden-Prag in „vordringlichen Bedarf“ auf

und

Tillich begrüßt Absichtserklärung zu neuer Bahntrasse Dresden - Prag

Bereisung Brenner-Basis-Tunnel (BBT)

22. – 24. März 2017

Der Sächsische Staatsminister Martin Dulig, der stellvertretenden Verkehrsminister der Tschechischen Republik Kamil Rudolecký und der EU Koordinator Mathieu Grosch treffen sich mit den Landeshauptmännern von Bozen und Tirol, Arno Kompatscher und Günther Platter, sowie Vorständen des BBT zu Gesprächen auf politischer und fachlicher Ebene. Die im Erfahrungsaustausch gewonnen Erkenntnisse zu Planung und Bau des grenzüberschreitenden Tunnelbauvorhabens sollen in die Vorbereitung und Realisierung der Neubaustrecke Dresden – Prag einfließen.

Tag der Deutschen Einheit

26.09.2016

Auf dem Bürgerfest in Dresden zum Tag der Deutschen Einheit vom 01. - 03. Oktober 2016 informiert das SMWA über den Stand der Planungen zum Vorhaben der Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden - Prag.

Den Informationsstand zur Neubaustrecke finden Sie auf der Meile „Wirtschaft und Innovation“ am Terrassenufer.  

Daneben findet am  Montag, 03.10.2016 um 13:30 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema: 

„Dresden – Prag in 60 Minuten – Fantasie oder wichtiges Verkehrsprojekt?“ statt. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig diskutiert u. a. mit Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Deutschen Bahn AG,Dr. Peter Tschentscher, Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, und Dr. Jiří Kudela, Generalkonsul der Tschechischen Republik.

 


InnoTrans 2016

21.09.2016

Auch auf der InnoTrans 2016 fand der Stand des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) mit Informationen zur Neubustrecke Dresden – Prag sehr guten Anklang.

Noch bis zum Freitag den 23. September können sich die Besucher der Messe hier über den Stand des geplanten Vorhabens informieren.

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik und Bahntechnik und findet alle zwei Jahre in Berlin statt. Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisierte, wie in den vergangenen Jahren, wieder einen "Sachsen-live"-Gemeinschaftsstand auf dem sich sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Branche präsentieren.

Stand des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf der InnoTrans 2016.

Vorstellung der Schienenneubaustrecke Dresden-Prag auf der InnoTrans 2016

06.06.2016

Vom 20. - 23. September 2016 findet in Berlin die InnoTrans statt. Die InnoTrans Berlin ist die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik - Innovative Komponenten, Fahrzeuge und Systeme. 

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) wird zum sechsten Mal an der InnoTrans teilnehmen. Auf dem Sachsen-Stand der Wirtschaftsförderung Sachsen informiert das SMWA über das geplante Vorhaben der Schienenneubaustrecke zwischen Dresden und Prag und den Ergebnissen der Tschechisch-Sächsischen Studie „Vorplanungsleistungen für die Schienenneubaustrecke Dresden – Prag“. 

 

 

„TEN-T Days 2016“ in Rotterdam

22.06.2016

Vom 20.-22.06.2016 fanden die diesjährigen TEN-V Tage in Rotterdam, Niederlande statt. Die europäische Kommissarin für Verkehr Violeta Bulc lud gemeinsam mit dem holländischen Vorsitz des Rats der Europäischen Union, Ministerin für Infrastruktur und Umwelt Melanie Schultz van Haegen, zur Diskussion der Entwicklung des Transeuropäischen Verkehrsnetzes ein. Im Mittelpunkt standen dabei die Implementierung und Finanzierung der Kernnetzkorridore, ERTMS und Meeresautobahnen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und das Tschechische Verkehrsministerium nahmen gemeinsam daran teil und waren mit einem Stand zur Neubaustrecke Dresden – Prag in der begleitenden Ausstellung vertreten.

 

Am Stand der NBS Dresden-Prag

(© SMWA 2016)

Ing. Dan Ťok, Minister für Verkehrswesen der Tschechischen Republik (Bildmitte);
Ing. Luděk Sosna, Leiter der Strategieabteilung im Ministerium für Verkehrswesen der Tschechischen Republik;
Petra Heldt, Referat für Strategie und Planung, Eisenbahnen, TEN-V im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Bahnneubaustrecke Dresden-Prag: Sachsen und Tschechien gründen „Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit“ (EVTZ)

02.05.2016

Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium der Tschechischen Republik wurden am 29.04.2016 in Ústí nad Labem die Studienergebnisse zur Schienenneubaustrecke Dresden-Prag vorgestellt und die Gründungsdokumente für den Europäischen Verbund für Territoriale Zusammenarbeit „Eisenbahnneubaustrecke Dresden–Prag EVTZ“ unterzeichnet. Der Verkehrsminister der Tschechischen Republik Dan Ťok hatte zu dieser Veranstaltung Staatsminister Martin Dulig, EU-Koordinator Matthieu Grosch und Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eingeladen.

Zu den Hauptaufgaben des EVTZ, mit Sitz in Dresden, werden die technische sowie fachlich - organisatorische Unterstützung, Projektinitiierung und Koordinierung sowie Öffentlichkeitsarbeit für die Eisenbahnneubaustrecke gehören. 

 

Informationsveranstaltung Eisenbahnneubaustrecke Dresden - Prag

15.01.2016

Am 14.01.2016 fand im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eine erste Präsentation der wesentlichen Ergebnisse der EU-Studie „Planungsdienstleistungen für die Neubau-Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Dresden-Prag“ statt.

Teilnehmer waren neben Vertretern der von der Neubaustrecke berührten Gemeinden, der DB Netz AG und Landesbehörden auch Experten von tschechischer und sächsischer Seite.

 

Studie zu „Planungsdienstleistungen für die Neubau-Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Dresden-Prag“ erfolgreich abgeschlossen.

10.01.2016

Die im Rahmen des TEN-V Programms geförderte Studie ist termingerecht Ende Dezember 2015 abgeschlossen worden. 

Die Studie umfasst Vorplanungsleistungen für den grenzüberschreitenden Streckenabschnitt zwischen Heidenau (D) und Ustí n.L. (CZ), sowie die Weiterführung nach Prag auf tschechischer Seite. Untersucht wurden dabei insbesondere die umwelttechnischen, betrieblichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und zeitlichen Anforderungen an die mischverkehrstaugliche Hochgeschwindigkeitsstrecke. Die Optimierung der geplanten Neubaustrecke orientiert sich primär am Kriterium minimalen Konfliktpotentials und zeichnet sich demnach durch eine weitestgehende Umfahrung von Siedlungsräumen und ökologisch sensiblen Strukturen aus. 

 

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