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Der EU4Sea-rail

EU4SEA-rail ist der Eisenbahnverkehrskorridor entlang der Achse Skandinavien/Nordsee/Ostsee – Berlin – Dresden/Nürnberg – Prag – Budapest/Wien – Mittelmeer/Schwarzes Meer. EU4SEA-rail verbindet wichtige europäische Seehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Rostock und Sassnitz, Koper, Trieste und Rijeka sowie Constanta und Athen mit den Wachstumsregionen der erweiterten Europäischen Union.

Der EU4Sea-Rail

(© LUB Consulting GmbH)

EU4SEA-rail ist eine Verlängerung der TEN-Achse 22 über Dresden nach Norden zu den deutschen Seehäfen und nach Süden über Wien und Linz sowie über Budapest zu den Häfen am Schwarzen Meer und am Mittelmeer mit dem Ziel

  • der Bewältigung der prognostizierten Hafenhinterlandverkehre wichtiger europäischer Seehäfen
  • der Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Anrainerstaaten
  • der Bereitstellung wettbewerbsfähiger Schienenverkehrsangebote für Geschäftsreisende, Pendler und Touristen
  • der Verkehrsverlagerung von Personen- und Güterverkehr von der Straße auf die Schiene
  • der Reduzierung der Verkehrsemissionen und Verbesserung der Energieeffizienz bei Verkehren zwischen den Korridorländern

 

Die Geografische Dimension

 

EU4SEA-rail ergänzte die vorrangige Achse Nr. 22 des transeuropäischen Verkehrsnetzes TEN-V, die bislang im Norden in Dresden (Freistaat Sachsen) endet und umfasst folgende Ergänzungen:

Einordnung des Korridors EU4SEA-rail in das TEN-V Netz

  • Verlängerung nach Norden über Dresden hinaus
    • nach Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven (unter Einbindung von Teilen der TEN-V-Achse Nr. 20)
    • nach Rostock und Sassnitz

 

  • Verlängerung nach Süden über Linz bzw. Wien hinaus
    • zusätzliche Verbindung zur Adria durch Verlängerung der vorrangigen TEN-V-Achse Nr. 22 über Graz zur vorrangigen TEN-V-Achse Nr. 6 (Lyon – Trieste/Koper – Ljubljana – Budapest – ukrainische Grenze)
    • zusätzliche Verbindung über den paneuropäischen Korridor  Xa (Maribor nach Zagreb)

 

 

  • Verlängerungen nach Süden über Budapest hinaus
    • zusätzliche Verbindungen nach Kroatien und Serbien durch Integration von Teilen der paneuropäischen Korridore Vb (Budapest – Zagreb), Vc (Budapest – Osijek) sowie Xb (Budapest – Beograd)

Die Verkehrliche Dimension

EU4SEA-rail bildete die Verbindung zwischen wichtigen europäischen Seehäfen wie Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Rostock und Sassnitz, Koper, Trieste und Rijeka sowie Constanta und Athen mit den Wachstumsregionen der erweiterten Europäischen Union.

EU4SEA-rail Einzugsgebiet:
  • 2.820 km Länge
  • Schließt 75 Millionen Einwohner ein
  • Verbindet 11 Staaten und europäische Hauptstädte
  • Verbindet 4 Meere / 9 Seehäfen und wichtige Binnenhäfen
  • Verbindungen zu den „Meeresautobahnen“

Der Korridor erschließt Städte und Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte und signifikanten Wirtschaftspotenzialen. Attraktive Reisezeiten im Schienenpersonenverkehr sowie nachfrageorientierte Kapazitäten im Gütertransport auf der Schiene sind wichtige Voraussetzungen für das soziale und wirtschaftliche Zusammenwachsen (Geschäftsreisen, Mobilität der Beschäftigten, Tourismus, Handel, internationale Arbeitsteilung) in Europa. 

 

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