1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Der Orient/East-Med Korridor

Die zunehmenden internationalen Verflechtungen der Länder der EU mit ihren Nachbarstaaten führen zu wachsenden Verkehrsmengen. Diese sind durch einzelne Verkehrsträger nur bedingt zu bewältigen. Gefragt sind daher länderübergreifende multimodale Korridore.

Der Orient/East-Med Korridor gehört zu den neun Kernnetzkorridoren des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) und wird Mitteleuropa mit den maritimen Schnittstellen – Nord- und Ostsee als auch Schwarzes Meer und Mittelmeer – verbinden. Er integriert auch die Schienengüterverkehrskorridore 7 und 8 sowie den ERTMS-Korridor E.

Damit wird er die Entwicklung der Häfen als wichtige multimodale Logistik-Plattformen fördern und die Anbindung der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren in Mitteleuropa an die Küste verbessern.

Der Korridor umfasst sowohl die Schienen- als auch die Straßenverbindung und den Binnenwasserweg Elbe. Er durchquert dabei neun Mitgliedsstaaten der Europäischen Union – Deutschland, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Zypern. Darüber hinaus bietet er eine Verbindung in Richtung Türkei.


Das SMWA ist seit 2015 in einer internationalen Arbeitsgruppe “Spatial and Transport Development in European Corridors - Example Corridor 22, Hamburg – Athens”, welche durch die Akademie für Raum- und Landesplanung Hannover initiiert wurde, vertreten. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen verkehrlichen und raumplanerischen Herausforderungen entlang des europäischen Kernnetzkorridors Orient/Östliches Mittelmeer aufzuzeigen. Dazu sind verschiedene „Hot Spots“ einbezogen worden. Seitens des SMWA ist dies die geplante Schienenneubaustrecke Dresden – Prag.

Hier erhalten Sie nähere Informationen. (nur in Englisch)

 

Marginalspalte

© Institution